Übrigens

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Feb14

Verliebtsein ist wunderschön

Heute ist Valentinstag. Der Valentinstag gilt in einigen Regionen als Tag der Liebenden. Doch was ist eigentlich Liebe? Gibt es eine wissenschaftliche Definition? Wikipedia erklärt Liebe so: „Liebe ist die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen empfinden kann, ein Gefühl inniger und tiefer Verbundenheit mit dem Nächsten. Ausgehend von der biologisch angeborenen Fähigkeit zu intensiven positiven Gefühlen gegenüber einem anderen Menschen wurde der Begriff schon immer auch im übertragenen Sinne verwendet und steht dann allgemein für die stärkste Form der Hinwendung zu anderen Lebewesen oder Dingen.“ Das ist schon ein sehr trockene Erklärung für zwei Menschen, die in der Phase der absoluten Verliebtheit dazu neigen, sich albern wie zwei Teenager zu benehmen, sich zueinander hingezogen fühlen, keine Minute ohne den anderen sein mögen und ihre Umwelt schier zur Verzweiflung bringen, weil sie wie Traumwandler durch die Gegend laufen. Da gefällt mir die zweite Erklärung, die ich im Internet gefunden habe, doch viel besser: `Liebe ist ein Wort mit fünf Buchstaben, drei Vokalen, zwei Konsonanten und zwei Menschen, die sich teilweise wie Idioten benehmen.´

Ihre Christiane Harthun-Kollbaum

Feb01

Von Anrufbeantwortern und Texten

Das Besprechen von Anrufbeantwortern ist eine Kunst. Keine schwierige, aber manchen Menschen fällt es schwer. Da ist dann nur eine zaghafte Stimme zu hören, die in den Hörer haucht: „Hier ist der Anrufbeantworter der Familie XY. Wir sind nicht Zuhause. Hinterlasst eine Nachricht.“ Dann gibt es die Menschen, die immer voller Esprit und Elan Ihre geistige Überlegenheit präsentieren müssen. Dort ertönt: „Hier ist das Zentrum des Wissens und der Macht. Es gibt nichts, was wir nicht schon wissen. Wenn Sie trotzdem etwas sagen wollen, dann hinterlassen Sie Ihre Nichtigkeiten nach dem Pfeifton“? Oder diejenigen, die ihre Mitmenschen für minderbemittelt halten: „Alle Achtung, Sie haben es geschafft, die Ziffern xxxx einwandfrei zu wählen. Kompliment! Als nächstes versuchen Sie einmal eine Nachricht auf Band zu sprechen. Keine Angst - auch Sie können das lernen.“ Manchmal nerven die Texte auf den Arufbeantwortern aber auch einfach nur. Vor allem, wenn man hört: `Du hast also meine Nummer bekommen? Wie du hörst war sie richtig. Und nun hast du 28 Sekunden Zeit, mich davon zu überzeugen, warum ich ausgerechnet dich zurückzurufen sollte“. Dann würde man doch am liebsten antworten „Entschuldigung, ich hoffe, ich habe mich verwählt“. Ihre Christiane Harthun-Kollbaum

Jan15

Der 80. Geburtstag oder der Tag als das Tempotaschentuch erfunden wurde

Es ist wohl die hygienischste Erfindung seit des Desinfektionsmittels: Das Papiertaschentuch von Tempo. Auch mit 80 Jahren ist es noch immer aktuell und frisch - sofern noch nicht benutzt. Wissenschaftler haben heraus gefunden, dass jeder Mensch rund 200 Erkältungen im Leben durchmacht. Was wären wir da ohne Papiertaschentuch, das nach dem Schnauben in den Mülleimer wandert? Wenn es denn sogleich entsorgt wird. Es soll auch hier sparsame Menschen geben, die das Taschentuch gern zwei, drei, vier bis mehrere Male benutzen und so dafür sorgen, dass das Papier auch wirklich bis auf den letzten Streifen voll ger…äh voll geschnaubt wird und seine volle (Keim-)Freiheit in den Hosentaschen entfalten kann. Während in Japan und Korea das Hochziehen die einzig gesellschaftlich anerkannte Lösung ist, wird in der westlichen Welt geschnäuzt. Früher benutzte man dazu die Finger. (Da sind wir aber dankbar, dass dann doch noch das Taschentuch erfunden wurde!) Die ersten Leinentücher dienten damals ausschließlich zum Abwischen von Schweiß und als Serviette. Im 11. Jahrhundert bekam es eine romantische Bedeutung. Die Ritter nahmen das Tuch ihrer Angebeteten mit in die Schlacht und gaben es anschließend schweiß- und blutgetränkt zurück. Auch heute gibt es noch Menschen - meist ältere Herren -, die Baumwoll-Taschentücher bevorzugen. Diese Tücher, sofern frisch gewaschen und gebügelt, sind nett anzusehen, gehören bei längerer Benutzung aber eher in die Kategorie ‚geht gar nicht‘. Und die Frage: ‚Darf ich ihnen mein (Baumwoll- oder Leinen-)Taschentuch anbieten?‘ hilft heute - weil völlig antiquiert - als Kontaktaufnahme zum anderen Geschlecht nicht mehr und schreckt die Damenwelt eher ab. Aber holen sie mal ein echtes Tempotaschentuch heraus. Und dann noch eine volle, neue Packung. Da sind Frauen, denen die Nase trieft, nicht nur dankbar, sondern tief beeindruckt. Ehrlich! Denn Schweiß und Blut zählen heute als Liebesbeweis wirklich nicht mehr.

 

Ihre Christiane Harthun-Kollbaum

CHKommunikation Ostholstein - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Freie Journalistin - Moderatorin - Schulungen/Workshops - Coaching - Bewerbungstraining

Jan01

Schnee von gestern

Eiskalt und schneereich: Es ist Winterzeit. Während Kinder und auch einige Erwachsene diese Zeit ausgiebig nutzen, um Schneemänner zu bauen und Schlitten zu fahren, beschweren sich andere über die zusätzliche Arbeit beim Schnee räumen und die Kälte. Auch in den nächsten Tagen wird die Kaltfront über Deutschland noch spürbar sein. Was ist denn jetzt mit dem Klimawandel? Doch keine Tropenzonen an der Küste? Unbestritten ist die Erderwärmung.

Trotzdem streiten Klimatologen und Physiker immer noch darüber, welcher Anteil wohl der Sonne am aktuellen Klimawandel zuzuordnen sei: zwanzig, dreißig oder sechzig Prozent. Ein Wissenschaftlerquintett aus Amerika ist nun zu dem Schluss gekommen, dass die extreme Beschleunigung der Erderwärmung seit den siebziger Jahren nicht auf das Konto der Sonne gehe. Die Änderungen der solaren Helligkeit sei viel zu schwach, um den Klimawandel zu erklären, und sei wohl doch auf die Treibhausgase aus Kraftwerken und Fahrzeugen zurück zu führen. Ach was. Als ob das nicht schon bekannt wäre. Genaueres werde man aber erst im Jahr 2106 wissen. Bis dahin sollte jeder auf alle Fälle mehr an die Umwelt denken. Ach was! Als ob diese Erkenntnis nicht eigentlich schon Schnee von gestern wäre.

 

Ihre Christiane Harthun-Kollbaum

Dec15

Noch was?

Ich bin Norddeutsche. Wenn ich mich verabrede, dann zur vollen oder halben Stunde. Wenn das nicht geht, dann eben um 19.45 Uhr oder um viertel vor Acht. Etwas irritiert war ich, als sich vergangene Woche jemand mit mir wegen eines Pressetermins um dreiviertel elf verabreden wollte. Ich las die Mail noch einmal, aber es stand tatsächlich dreiviertel elf dort. Was meinte der Mensch jetzt? Eine dreiviertel Stunde nach zehn Uhr? Oder vor zehn Uhr? Nachfragen wollte ich nicht. Wie hätte das dann ausgesehen, wenn ich mich geoutet hätte als jemand, der die ‘Welt-Uhrzeit’ dreiviertel noch was nicht kennt? Also, flugs ins Internet geschaut und festgestellt, es gibt noch mehr Menschen wie mich, die andere einfach nicht verstehen. Rund die Hälfte der Deutschen sagt dreiviertel oder viertel noch was. Die andere Hälfte sagt, wie ich auch, Viertel vor noch was oder Viertel nach noch was. Was ja auch viel logischer klingt und nicht zu Missverständnissen führt, wie dreiviertel noch was. Man muss eben nur Klartext reden, dann klappt das auch mit den Verabredungen. Es sei denn, es handelt es sich um Menschen, die sowieso unpünktlich sind. Mit denen sollte man sich eh immer eine halbe Stunde früher verabreden, als geplant, dann können sie auch um dreiviertel noch was kommen. Hauptsache, pünktlich, meint

 

Ihre Christiane Harthun-Kollbaum

Nov30

Komplizierte Kommunikation Teil II

"Frauen haben einen achtspurigen Highway, um ihre Gefühle auszudrücken, Männer nur eine Landstraße." Dieser Satz aus dem ‚Übrigens‘ mit dem Titel 'Komplizierte Kommunikation' hatte einen Leser zu einem Kommentar veranlasst, den ich nicht unerwähnt lassen möchte. „Auf einem achtspurigen Highway sind ständig Staus, da dort - deswegen ja achtspurig - häufiger Verkehrschaos herrscht, während es auf einer Landstraße höchst beschaulich zugeht und die Nutzer ohne große Umwege und Verkehrsprobleme ans Ziel gelangen.“ So seien eben die Männer, immer direkt und mit dem Ziel klar vor Augen. Und Frauen reden einfach zuviel, meint auch dieser Leser. Da hat er allerdings recht: Wissenschaftler haben jedenfalls heraus gefunden, dass Frauen rund 23 000 Worte am Tag gebrauchen (nicht nur, weil sie immer das letzte Wort haben müssen), Männer hingegen gerade mal die Hälfte. Was nicht für fehlendes Vokabular spricht, sondern für ausgewählte Kommunikation, meint auch schon erwähnter Leser.

Männer sprechen aber nicht nur selten, sie hören auch nur bedingt zu. Und um das heraus zu finden, muss man kein Wissenschaftler sein. Wenn er müde von der Arbeit nach Hause kommt, will er nicht sprechen. Das kann man dem Buch "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" entnehmen. Schuld daran sei sein Gehirn, so die Autoren. Während er die Eindrücke des Tages mit seiner rechten Gehirnhälfte verarbeitet, stellt seine linke Hemisphäre vorübergehend ihren Betrieb ein. Leider sitzt hier auch sein Sprachzentrum. Da helfe nur abwarten, bis das Sprachzentrum wieder aktiviert werde. In der Zwischenzeit besser keine wichtigen Dinge besprechen. Davon wird er eine Stunde später, wenn er wieder über seine Landstraße zuckelt, mit dem Ziel klar vor Augen, schon nichts mehr wissen.

 

Ihre Christiane Harthun-Kollbaum

Nov15

Komplizierte Kommunikation

Das sprachliche Miteinander zwischen den Geschlechtern ist gar nicht so schwierig, wie allgemein angenommen. Frauen verstehen nämlich alles, was Männer nicht sagen und auch das, was sie dann doch sagen. Wohingegen Männer sich ein wenig anstrengen müssen, denn die verstehen Frauen, egal, ob sie etwas sagen oder nicht, oftmals überhaupt nicht. Vorgeworfen wird dem weiblichen Geschlecht, dass sie ‚Ja‘ sagen, wenn sie ‚Nein‘ meinen, ‚Nein‘ sagen, wenn sie ‚Ja‘ meinen, manchmal aber auch ‚Ja‘ meinen, wenn sie ‚Ja‘ sagen. Oder ‚Nein‘, wenn sie ‚Nein‘ sagen. Das kann sich allerdings nach kürzester Zeit wieder ändern. Spätestens dann, wenn Frauen es sich einfach anders überlegt haben. Oft völlig grundlos. Meinen die Männer. Stimmt aber nicht. Einen Grund gibt es immer. Man (n) muss ihn nur finden. Wissenschaftler bemühen sich seit Jahrzehnten, das Verständigungsproblem aufzuklären. Daher auch Ratgeber wie: "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken", "Männer sind anders, Frauen auch", "Männer sind vom Mars und Frauen von der Venus". Die Kommunikationsprobleme bleiben trotzdem. Jetzt fand eine Neuropsychologin heraus, dass das weibliche Gehirn mehr Kommunikationszellen besitzt als das männliche. Sie sagt: "Frauen haben einen achtspurigen Highway, um ihre Gefühle auszudrücken, Männer nur eine Landstraße." Unter diesen genetischen Vorbedingungen ist es eigentlich ausgeschlossen, dass Männer und Frauen sich auch nur ansatzweise verstehen, meint

 

Ihre Christiane Harthun-Kollbaum

Nov01

Coffee to go

 

Es gibt die Zeitung zum Mitnehmen, das Brötchen zum Mitnehmen und natürlich den Kaffee. Ach, Entschuldigung: Ich meinte natürlich, den ‚Coffee to go“ oder neudeutsch: den ‚Kaffee to go“. Was mit dem afrikanischen Land Togo überhaupt nichts zu tun hat, sondern lediglich meint, dass man während des Gehens den Kaffee schlürfen kann. In den USA ist das ja schon seit einigen Jahren üblich. Die Amerikaner lieben Kaffee. Wie das in Ostfriesland gehandhabt wird, weiß ich allerdings nicht. Gibt es dort vielleicht den ‚Tea to go“? In unserer gestressten Gesellschaft bleibt ja keine Zeit mehr, in Ruhe einen Kaffee zu trinken. Wer fragt heute noch, wollen wir morgen mal einen Kaffee zusammen trinken? Deshalb muss man auf den “Kaffee zum Mitnehmen” zurückgreifen. Früher hatte man zwar auch den ‚Kaffee to go“, aber dabei handelte es sich um heißen Bohnenkaffee in der Thermoskanne, der dann in der Arbeitspause in Ruhe getrunken wurde. “Coffee to go” ist auch ein Symbol. Für eine Gesellschaft, die sich keine Zeit mehr gönnt, in Ruhe irgendetwas zu machen und gehetzt von einem Termin zum anderen unterwegs ist. Vielleicht sollte man dann noch die „Dusche to go“ erfinden, damit man nicht unnötig Zeit morgens im Bad vergeudet. Oder den ‚Plausch to go‘, falls man mal wieder mit guten Freunden schnacken möchte. Ich werde mir jetzt jedenfalls einen heißen Tee machen und ihn genießen. Allerdings ‚to go‘. Der nächste Termin wartet.

 

Ihre Christiane Harthun-Kollbaum

 

Oct15

Schwund der geistigen Leistungsfähigkeit

Der Forschung sei dank wissen wir jetzt, dass bereits mit Ende 20 die geistige Leistungsfähigkeit schwindet. Vor allem das abstrakte Denkvermögen und die Verarbeitungsgeschwindigkeit nehmen ab dem 27. Lebensjahr ab, so das Ergebnis einer amerikanische Untersuchung. Andere Hirnleistungen verbessern sich dagegen noch bis ins hohe Alter. Dazu zählen vor allem der Wortschatz und das Allgemeinwissen.

 

Na so was. Dass die Alten den Jungen in manchen Dingen - aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung - noch etwas vormachen, ist wohl unstrittig. Trotzdem haben bei diesen Forschungen die Teilnehmer im Alter um 22 Jahre am besten abgeschnitten. Schon bei einem Großteil der 27-Jährigen hatten das abstrakte Denkvermögen und die Verarbeitungsgeschwindigkeit gelitten. Das Erschreckende: Ab dem Alter von 37 Jahren büßte das Gedächtnis merklich an Leistung ein. Natürlich müsse das nicht auf alle Menschen zutreffen. Die Entwicklung bei den einzelnen Menschen könne sehr unterschiedlich verlaufen. Wie beruhigend.

 

Man solle einfach die Gedächtnisleistung ständig trainieren. Rätsel lösen, Namen und Zahlen merken. Vielleicht hilft es, ohne Einkaufszettel einkaufen zu gehen. Hat dann noch einen positiven Nebeneffekt: Einkaufen ohne Einkaufszettel bedeutet bei mir zumindest, dass ich die Hälfte der eigentlich benötigten Waren gleich im Geschäft lasse. Spart also Geld. Noch schlimmer ist aber, wenn man Menschen beim Einkaufen trifft, an deren Namen man sich einfach nicht erinnern kann. Das kann dann schon peinlich werden. Aber schämen muss man sich nicht. Zumindest nicht, wenn man schon ziemlich weit über 27 ist. Da hat man nämlich schon den Alters-Vergesslichkeitsbonus.

 

Ihre Christiane Harthun-Kollbaum

Oct01

Entwicklung im Alter

Irgendwann nagt der Zahn der Zeit an uns. Bei den Frauen ab 30 beginnt es mit der Umstellung auf eine gesunde Lebensweise mit Umckaloabo, Pilates und Yoga. Die Herren suchen dann eher andere Beschäftigungen: Sie wollen endlich wieder den Geruch von Freiheit und Abenteuer riechen und kaufen sich ein Motorrad oder gehen zum Golf. Die Notwendigkeit, eine Gleitsichtbrille tragen zu müssen, schieben sie so lange raus, bis die Arme nicht mehr lang genug sind, um die Zeitung so weit von sich zu halten, dass sie die Buchstaben noch problemlos erkennen können.

 

Frauen entwickeln sich anders als Männer, sagt die Autorin Nina Puri: Während der Mann ab 40 plötzlich die Nähe zu 20-Jährigen sucht, bevorzugen Frauen die Nähe zu Grünpflanzen, Bio-Lebensmitteln und fernöstlichen Religionen. Dennoch gibt es Gemeinsamkeiten, wie zum Beispiel die Erledigungswut: In dem Bemühen, die verbleibende Lebenszeit optimal zu nutzen, wird alles gleichzeitig gemacht: Beim Duschen beispielsweise putzt der Ü-30er gleichzeitig die Zähne, schneidet die Fußnägel, wischt die Fliesen und macht telefonisch den Steuerberater- und Friseurtermin klar.

 

Während dieser Phase bemerken die Betroffenen nicht, wie sie den eigenen Eltern immer ähnlicher werden: Im Schrank türmen sich Tupperdosen, Fahrräder werden regelmäßig geputzt, man geht spazieren und putzt sonnabends das Haus. Na, dann, liebe Leser, werde ich jetzt mal meine Yogaübungen machen, die Topfpflanzen gießen und die Tupperdosen sortieren.

 

Ihre Christiane Harthun-Kollbaum

Sep15

Über Frauen und Männer

Forscher haben heraus gefunden, dass Frauen 76 Tage ihres Lebens damit verbringen, in ihrer Handtasche zu kramen. Dabei kann es sich natürlich nur um einen Durchschnittswert handeln. Denn meine Freundin verbringt bestimmt über 100 Tage mit dem Suchen in der Handtasche nach Zigaretten, ihrem Handy, Taschentüchern oder ihrem Lippenstift, während ich nicht mal eine Handtasche besitze. Wenn ich mehr Utensilien als einen Autoschlüssel und ein Handy brauche, benutze ich einen Rucksack, der aber wirklich nur die notwendigsten Dinge enthält, und mir ständig lästig ist.

 

Statistiken sind wirklich sehr aufschlussreich. Forscher haben auch herausgefunden, dass Frauen rund 23 Jahre ihres Lebens schlafen und über 100 000 Träume träumen. Frauen lachen elf Tage, weinen 5000 Liter Tränenflüssigkeit und küssen 100 000 Mal. Auch das sind natürlich nur Durchschnittswerte. Meine Freundin lacht garantiert mehr als elf Tage, weint dafür aber regelmäßig mehr als 5 000 Liter vor dem Fernseher, wenn Rosamunde Pilcher auf die Tränendrüse drückt. Frauen stehen auch länger in der Küche als Männer. Während es bei den Damen rund 3,2 Jahre sind – kommen Männer nur auf 1,5 Jahre. Es sei denn, sie heißen Lichter oder Lafer.

 

Männer verbringen dafür mehr Zeit mit anderen Hobbys: 380 Tage gehen sie ihren Leidenschaften nach, während es bei Frauen nur 152 Tage sind. Es sei denn, man zählt das Kramen in Handtaschen, den Kauf von Schuhen und das Kontrollieren der Frisur und des Make-ups noch als Hobby dazu.

 

Ihre Christiane Harthun-Kollbaum